Rennbericht Kutschenberg

Bilder vom Rennen gibts bei Buchse und JoRö.

by Tommy John
www.thomas-john.buchse.de
2. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft des DMSB
2. Lauf zum Deutschen Autocross Cup des DAV

Der 2. Lauf zur Autocross – DM und zum Autocross – Cup des DAV ging direkt eine Woche nach dem Saisonstart über die Bühne. Es ging nach Ortrand an den Kutschenberg und Ortrand empfing den DM „Tross“ mit – genau – Regen! Am Samstag war die Bahn bereits zu den Trainingseinheiten mehr oder weniger unter Wasser. Bereits der erste DM Lauf war eine Schlammschlacht, sollte die Fahrer jetzt das gleiche Schicksal ereilen wie vor einer Woche?? Ja, wieder ging es auf rutschiger und nasser Piste auf Zeitenjagd bzw. Punktejagd. Insgesamt gingen etwas über 80 Nennungen beim Veranstalter ein und das versprach bereits im Vorfeld Aussicht auf schöne Rennen in den einzelnen Klassen. Für die Fahrer hieß es im Training und in den Vorläufen, nichts riskieren und heran tasten an die schweren Streckenbedingungen.

Klasse 1a – Halbe Sekunde
Die Bestzeit im Zeittraining sicherte sich Max Petschel vor Jonas Müller, Lilli Heinrich, Samuel Drews und Finn-Lukas Kaiser. Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen hieß am Ende der Sieger in der Vorlaufwertung – Max Petschel. Die Plätze Zwei bis Fünf gingen an Jonas Müller, Samuel Drews, Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich. In der Qualifikationswertung für das Tagesfinale zeigte das gleiche Bild, kann Petschel auch hier gewinnen?? Er kann, Petschel holt den Klassensieg mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Jonas Müller. Auf den weiteren Plätzen kommen in die Wertung Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich und Samuel Drews.

Klasse 1b – Hannah Gumm holt Finalsieg
Im Zeittraining kam Liam Müller als Schnellster in die Wertung, vor Ben Heinrich und Lukas Weikl. Liam Müller sicherte sich auch die Vorlaufwertung mit drei Laufsiegen, vor Hannah Gumm, Lukas Weikl und Ben Heinrich. Pechvogel in den Vorläufen war Eric Grosse, der nicht in die Wertung fahren konnte. Aber im Finale kann er es noch reißen und wichtige Punkte holen, wenn er es schafft nach vorne zu fahren, um den Punkteverlust aus der Vorlaufwertung etwas abzufangen. Ebenfalls sah man bereits in den Vorläufen, dass Hannah Gumm sich mehr und mehr auf die Bahn einschoss, es lag also schon etwas Spannung in der Luft vor dem Finale. Das Finale gewann dann Hannah Gumm mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf Liam Müller. Auf den dritten Platz kam dann Eric Grosse in die Wertung vor Ben Heinrich und Lukas Weikl.

Klasse 2a/b – Zusammengelegt
Die Klassen 2a und 2b mussten in Ortrand zusammen fahren, da sich in der 2b nur 4 Fahrer am Renntag dem Starter stellten. Die 2a war gut besetzt und eines kann man direkt vorne weg sagen, die „jungen Wilden“ machten es den 2b Fahrern schwer – sehr schwer. Im Zeittraining zauberte Andre André Fölz die schnellste Zeit auf die Bahn, vor Dominic Sachse und Steffi Geiger. Am Sonntagnachmittag stand die Qualifikationswertung für das Finale fest – die Pole Position holte sich erwartungsgemäß Andre Fölz, vor Dominic Sachse und Stefan Schneider. Auch im Finale ließ Andre Föltz nichts mehr anbrennen und fuhr einen wichtigen Sieg nach Hause. Die Plätze Zwei und Drei sicherten sich Stefan Schneider und Thomas Lutz. Auf den weiteren Plätzen haben wir Dominic Sachse – Jan BaltzerTamara Futterknecht – Timo Pitroff – Stefanie Geiger – Lea Nattermann und Timon Dohnke. Die Vorlaufwertung der Klasse 2a lautete wie folgt: Dominic Sachse vor Tamara Futterknecht und Timon Dohnke gefolgt von Timo Pitroff, Lea Nattermann und Jan Baltzer. In der Klasse 2b Andre Fölz vor Thomas Lutz – Stefan Schneider und Stefanie Geiger, die sich von Vorlauf zu Vorlauf steigern konnte. Wollen wir hoffen, dass die Klasse 2b beim nächsten Rennen wieder alleine auf die Punktejagd gehen kann.

Klasse 3a – Kann Raiser nachlegen?
Kann Philipp Raiser nach Höchstädt auf seinem neu aufgebauten VW Polo auch den zweiten DM Lauf gewinnen?? Michael Jenning fuhr Bestzeit im Pflichttraining, vor Philipp Raiser und Tobias Paulig. Aufgrund der Starterzahl mussten die Vorläufe in zwei Gruppen ausgefahren werden. Einer war hier nicht zu bremsen – Frank Heinrich – drei Vorläufe – drei Siege. Marek Goldbohm war ähnlich gut unterwegs, zweimal Sieger in seiner Gruppe und einmal Platz Zwei. Phlipp Raiser hatte etwas weniger Glück, er kämpfte teilweise mit Problemen an der Technik, schaffte es aber trotzdem noch, einen Laufsieg einzufahren. In der Vorlaufwertung folgendes Bild, Frank Heinrich vor Marek Goldbohm und Tobias Paulig. Die Qualifikationswertung für das Klassenfinale zeigte ähnliches Bild. Frank Heinrich vorne, es folgten Marek Goldbohm und Georg Hoffmann, so die erste Startreihe. Dann schickte man das Feld auf die Reise, Marek Goldbohm drehte jetzt den Spieß um und fuhr als erster über die Ziellinie, gefolgt von Frank Heinrich und Georg Hoffmann. Platz Vier und Fünf sicherten sich Michael Jenning und Marko Paulowitsch, vor Martin Knobloch, Uwe Göbel und Franz Beck. Als Neunter kam Philipp Raiser in die Wertung, allerdings mit 2 Runden Rückstand – wieder Pech – nicht sein Tag. Auf Platz 10 wird Tobias Paulig gewertet und auf Rang 11 noch Jürgen Fick.

Klasse 3b – Carsten Pietsch im Pech
Carsten Pietsch machte direkt dort weiter, wo er in Höchstädt aufhörte. Im Training holte er die Bestzeit, vor Oliver Günthner und Marius Klebs. Rene Schlöffel kam bei seiner DM Rückkehr auf Rang vier, es folgten Jens Baltzer und Martin Münch. Auch in den ersten beiden Vorläufen war Carsten Pietsch nicht zu schlagen, zweimal Laufsieger vor Oliver Günthner. Dann kam das Aus, sein BMW wollte nicht mehr, Probleme an der Technik. Diese Chance nutze eiskalt Oliver Günthner und sicherte sich die Vorlaufwertung vor Martin Münch und Carsten Pietsch. Die Qualifikationswertung zum Klassenfinale zeigte folgendes Bild: Pole Position Carsten Pietsch, Startplatz Zwei ging an Oliver Günthner und Startplatz Drei sicherte sich Martin Münch. Da Carsten Pietsch nicht am Finale teilnehmen konnte, machte Günthner kurzen Prozess und sicherte sich mit dem Finalsieg wichtige 20 Meisterschaftspunkte. Martin Münch und Marius Klebs kamen auf die Plätze Zwei und Drei, dann folgten Rene Schlöffel und Jens Baltzer, Carsten Pietsch wird noch als Sechter gewertet. Im Team von Carsten Pietsch wird man nun ordentlich schrauben müssen, um am nächsten DM Lauf wieder an den Start gehen zu können – wir drücken die Daumen.

Klasse 4a/b – Florian Grote hält gegen
Florian Grote musste mit seinem 2WD Buggy mangels Fahrer in der Klasse 4b zusammen mit der Klasse 4a starten. Was das heißt, ist ja bekannt, volle Lotte, alles was geht, wenn man hier vorne dabei sein möchte. In der Klasse 4a gibt es bekannter weise nur eine Gaspedalstellung und die zeigt stets nach unten. Florian Grote zeigte sich davon wenig beeindruckt und hielt gegen. Im Zeittraining schaffte er es sich als Dritter in die Wertung zu bringen, hinter Marco Fürst und Toni Hoyer. Platz Vier und Fünf sicherten sich Sven Klingel-Höfer und Natalie Straub. Nun hieß es in den Vorläufen eine gute Startposition für das entscheidende Klassenfinale einzufahren. Florian Grote machte seine Sache gut, er sicherte sich den 2. Platz hinter einem wie entfesselnd fahrenden Toni Hoyer. Dritter wird Natalie Straub, die bereits in Höchstädt ordentlich aufhorchen ließ. Auf den folgenden Plätzen landen Sven Klingelhöfer, Claus Altendorf, Marco Fürst, Maximilian Betz, Marcel Schmidt, Manja Klopp und Maik Eckardt. Toni Hoyer ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen und holte den Klassensieg vor Florian Grote und Natalie Straub. Platz 4 bis 10 belegten wie folgt: Sven Klingelhöfer, Claus Altendorf, Marco Fürst, Maximilian Betz, Maik Eckardt, Manja Klopp und Marcel Schmidt.

Klasse 5a – Ausgeglichen
Die Klasse 5a war in Ortrand ziemlich ausgeglichen unterwegs. Man hatte das Gefühl, hier kann heute Jeder auf das Siegerpodest fahren. Hendrik Bundesmann allerdings setzte sich durch und gab nicht einen Vorlauf verloren. Carsten Schlöffel war fast genauso gut unterwegs, musste allerdings einen Vorlauf abgeben, hier holte Daniel Richter den Sieg. Also, Bundesmann gewinnt die Qualifikationswertung, vor Schlöffel und Richter. Die Plätze 4 bis 11 belegen Markus Klopp, Rüdiger Opitz, Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Gerrit Altevogt, Jens Kulke, Micha Dollinger und Patrick Krüger. Bei dieser Startaufstellung zum Klassenfinale knisterte die Luft schon im Vorfeld. Henrik Bundesmann machte anschließend den Sack zu und holte sich den Klassensieg vor Rene Freisberg und Markus Klopp. Daniel Richter und Gerrit Altevogt komplettieren die Top fünf. Platz Sechs geht an Micha Dollinger, auf den weiteren Plätzen kommen Carsten Schlöffel, Rüdiger Opitz, Nico Spindeldreher, Jens Kulke und Patrick Krüger in die Punktewertung.

Klasse 5b – Wimpernschlag
Bereits im Pflichttraining deutete es sich an, Andre André Kunkel will es heute wissen – er will den Finalsieg. Doch die Klasse 5b ist stark besetzt in Ortrand bzw. in den ersten beiden Saisonrennen, hoffen wir, dass es so bleibt. Andre Kunkel gewinnt das Zeittraining mit nur 0,1 Sekunden Vorsprung auf Armin Pfalz. Dritter wird Klaus Gräfen, vor Michael Straub und Karsten Krängel. Diese drei Fahrer sind eng beieinander, nur 0,5 Sekunden zwischen Gräfen und Krängel. Platz Sechs sichert sich Holger Gocht, es folgen Meena Pietsch, Felix Fischer und Torsten Zimmermann. Andre Kunkel kann zwei Vorläufe gewinnen, einmal heißt der Sieger Michael Straub. Der Blick auf die Qualifikationswertung zeigt auf, was den Autocross Fan vor Ort im Finale erwartet – Autocross pur. Die Wertung zum anstehenden Klassenfinale lautet, Pole Position für Andre Kunkel, Startplatz Zwei holt sich Michael Straub und der Dritte im Bunde ist Karsten Krängel. Auf den weiteren Plätzen sieht es wie folgt aus: Holger Gocht, Torsten Zimmerman, Meena Pietsch, Felix Fischer und dann lauert auf Startplatz acht noch Klaus Gräfen. Nicht dabei ist Armin Pfalz, er hat Probleme an seinem Fahrzeug und musste daher frühzeitig abstellen. Dann geht es los, die Klasse 5b wird in das letzte Rennen des Tages geschickt, achtmal hinunter zur Hölle – achtmal kommen sie anschließend im Formationsflug bei Start und Ziel vorbei. Kunkel ist vorne, er fährt Ideallinie, macht sich breit, er kämpft und weiß genau, hinter mir warten sie nur auf den kleinsten Fehler, um über mich her zu fallen. Kunkel behält die Nerven, Krängel machte zwar pausenlos Druck, musste aber selber auf der Hut sein, denn er hat Michael Straub im Genick. Doch damit nicht genug, auch Straub hat kaum Luft zum Atmen, er wird von Klaus Gräfen gehetzt und dieser wiederum von Torsten Zimmermann. So kommen sie dann ins Ziel. Andre Kunkel mit Wimpernschlag Vorsprung (0,3Sek.) auf Karsten Krängel, dann Michael Straub. Auf Platz Vier hat sich Klaus Gräfen nach vorne gekämpft, Rang Fünf geht an Torsten Zimmermann. Die Plätze Sechs bis Neun belegen Meena Pietsch – Felix Fischer und Holger Gocht. Zu erwähnen ist noch, dass zwischen dem Sieger Andre Kunkel und Torsten Zimmermann auf Rang Fünf im Ziel gerade einmal 2,4 Sekunden liegen und das Klaus Gräfen die schnellste Runde im Finale fuhr.

Damit geht ein spannender Renntag am Kutschenberg zu Ende. Man muss den Veranstalter einmal loben, trotz der schlechten Wetterverhältnisse soll die Veranstaltung gut organisiert gewesen sein. Einziger Wermutstropfen für uns Fans am PC zu Hause war der Ergebnisdienst am Samstag. Sonntag lief dann auch dieser einwandfrei. Die Fahrer und Teams haben nach Höchstädt und Ortrand bewiesen, dass sie keine „Schönwetter Autocrosser“ sind. Die Streckenverhältnisse in Höchstädt und Ortrand, waren aufgrund der Regenfälle schwer zu meistern für Fahrer, aber auch Veranstalter. Beide Veranstalter haben ihren Renntag durchgezogen – Klasse Leistung!

Auch ein Dankeschön von unserer Seite an Karlheinz Geiger, er lieferte direkt am Montag die Bilder für diesen Bericht.

Zur Info – auf den Fotos zu den Berichten usw. sind nicht unbedingt die Sieger zu sehen, sondern Teilnehmer aus der Klasse, damit über die Saison möglichst Jeder Mal dran kommt.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

Vorbericht DACM am Kutschenberg – 04./05. Mai

by Tommy John
www.thomas-john.buchse.de

Starkes Fahrerfeld

Auch für den 2. Lauf zum Deutschen Autocross Cup des DAV sowie zur Deutschen Autocross Meisterschaft hat bisher ein tolles Fahrerfeld genannt. Mit momentan ca. 75 Nennungen sind die meisten Klassen gut gefüllt, noch ist ja nicht Nennungsschluss, da geht sicherlich noch etwas.

Klasse 1a und 1b

In der Klasse 1a muss man abwarten, ob Samuel Drews wieder so eine starke Saison wie 2018 fahren wird. Seine ärgsten Verfolger werden in Ortrand natürlich auch alles geben, um am Ende des Tages ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Außer Samuel Drews hat Lilli Heinrich, Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert, Max Petschel und Jonas Müller genannt.

Eine Klasse höher in der 1b geht ebenfalls ein sehr schnelles Fahrerfeld auf die Punktejagd. Jonas Müller und Ben Heinrich haben bereits in der letzten Saison gezeigt, dass sie zu den ganz Schnellen in ihrer Klasse gehören – können sie in Ortrand ihre Klassenkameraden auf Distanz halten? Denn mit Hannah Gumm, Xenia Richter, Lukas Weikl und Eric Grosse gehen weitere Starter ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft, die es dieses Jahr wissen wollen.

Man sollte sich diese beiden Klassen ruhig einmal vor Ort anschauen, es wird guter Sport geboten.

Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Einige Newcomer haben wir im letzten Bericht bereits erwähnt, mit Sebastian Detzer steht auch in Ortrand ein weiterer bekannter Name in der Startliste. Man wird im Laufe der Saison sehen, ob er in die „berühmten Fußstapfen“ treten kann, wir denken schon. Timon Dohnke und Jan Baltzer werden sich ebenfalls erst einmal im Laufe der Saison einschießen müssen, während Lea Nattermann – Dominic Sachse und Tamara Futterknecht bereits mehr Erfahrungen haben – von daher eine ganz interessante Klasse 2a in diesem Jahr.

Klasse 2b – Serientourenwagen

Bisher haben erst 4 Fahrer genannt, das ist eher ungewöhnlich, wollen wir hoffen, dass noch mind. 1 – 2 Nennungen hinzukommen. Mit Andre Fölz hat ein Fahrer genannt, mit dem man in der Meisterschaft rechnen muss. Stefan Schneider und Thomas Lutz sind ebenfalls erfahrene Cross Piloten und mittendrin die junge Steffi Geiger, die in dieser Saison in die Klasse 2b aufgestiegen ist. Eine spannende Mischung, man darf gespannt sein, wer hier das Rennen machen wird.

Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD

Paulowitsch – Raiser- Fick und Lokalmatador Paulig mitten drin, für die Fans an der Strecke eine ganz heiße Klasse. Raiser, Fick und Paulowitsch werden sich nichts schenken, diese Fahrer sind auf Augenhöhe unterwegs, doch wer kann in dieses Trio einfahren? Paulig, Knobloch, Jenning, Beck, Goldbohm, Eberle, Göbel und Krucker werden sicherlich alles geben, um den Erstgenannten das Leben schwer zu machen – warten wir es einmal ab.

Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Carsten Pietsch will es in dieser Saison wissen und die komplette DM fahren. Sein BMW ist ein sehr sauber aufgebautes Fahrzeug, kann er damit Andreas Fürst oder Jens Baltzer in Ortrand ärgern und damit weitere wertvolle Punkte einfahren? Die Klasse 3b hat es in der Saison 2019 wirklich in sich. Rene Schlöffel ist nach längerer DM Pause auch wieder am Start, herrlich – auf Schlöffel sollte man ein Auge haben! Marius Klebs will in Ortrand zum ersten Mal in dieser Saison seinen Ford Focus an den Start bringen, dazu kommen Marcus Geier, Siegfried Krucker, Michael Gautsch und Martin Münch, alles keine Kostverächter, wird sicherlich ein Highlight am Kutschenberg die Klasse 3b.

Klasse 4a und 4b Cross – Buggys – bis und über 650ccm

Bisher stehen nur 2 Nennungen für die Klasse 4b in der Nennliste und zwar Florian Grote und Florian Eitner. Wer wird sich von den Beiden am besten gegen die Übermacht der Klasse 4a Fahrer durchsetzen können? Denn die Klasse 4a, diese Klasse 4a !!! ist seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau unterwegs. Wer da gewinnen will, der muss das Gaspedal ca. 1 – 2 cm durch das Bodenblech drücken. Der Platzhirsch ist sicherlich Toni Hoyer, ihn gilt es zu schlagen, denn er fuhr 2018 eine ganz starke Saison und wird alles geben, um dort wieder anzusetzen. Die zwei schnellen Rennladys Natalie Straub und Manja Klopp sind ebenfalls am Start, dazu der junge Marco Fürst, die erfahrenen „Herren“ Klingelhöfer, Altendorf, Eckardt, Betz, Schmidt und Sven Richter, der 2019 sein Comeback im Autocross gibt – eine Top – Mischung.

Klasse 5a – Spezialcross Buggy bis 1600ccm

Volle Hütte wieder einmal – genau das Richtige für die Autocross Fans. Martin Haselhorst hat für die Saison 2019 noch einmal richtig aufgerüstet und zählt damit zu den Favoriten, aber kann man in dieser ausgewogenen Klasse überhaupt von Favoriten sprechen?

Denn wer sich in der Autocross Szene auskennt, der wird schnell erkennen, das die Klasse 5a am Kutschenberg stark besetzt ist. Marcus Klopp – Patrick Krüger – Nico Spindeldreher und der amtierende Deutsche Meister Martin Fürst sind dabei. Diese Fahrer beendeten die Saison 2018 unter den Top Ten der Division 5 im Deutschen Autocross Cup des DAV und hier treffen sie wieder aufeinander. Gejagt werden sie von Jens Kulke – Daniel Richter – Carsten Schlöffel – Martin Wagner – Micha Dollinger – Ingo Wiggering – Rene Freisberg – Henrik Bundesmann -Gerrit Altevogt und Rüdiger Opitz. Also alles Piloten, die für das Podium gut sind – herrlich!!!

Klasse 5b – Spezialcross Buggy über 1600ccm

Armin Pfalz –– Andre Kunkel – Klaus Gräfen und Holger Gocht bringen auch in Ortrand ihre ehemaligen Europameisterschaftsfahrzeuge an den Start. Andre Kunkel möchte 2019 zum ersten Mal die komplette DM bestreiten, da sind ihm Gräfen – Pfalz und Gocht im Vorteil, sie kennen die Strecken bereits. Ebenfalls ihre erste Saison in der Deutschen Meisterschaft möchte Meena Pietsch fahren und das in dieser schweren Klasse. Mit Michael Straub gesellt sich, wie mehrfach in anderen Berichten erwähnt, wohl der erfahrenste DM Pilot der letzten Jahre hinzu. Auch in dieser Klasse ist es schwer vorherzusagen, wer der Favorit sein könnte. Mit Chance kommt auch noch die Nennung von Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford dazu, dann wären es 7 Starter in der Klasse 5b – ist damit die Durststrecke dieser Klasse zu Ende?

Der Veranstalter – MC GV Ortrand e. V. im ADAC – hat in den letzten Jahren viel an seiner Strecke und dem Renngelände gearbeitet und verbessert, von daher haben sie ein so tolles Starterfeld auch verdient und wer weiß, evtl. kommen ja noch welche hinzu, denn bis zum 01.05. 2019 – 24 Uhr kann noch genannt werden.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

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Anmeldung Ortsclubs – ADAC Digital Cup

es ist endlich soweit – der ADAC Berlin-Brandenburg steigt in das SIM-RACING ein!

Seit 2 Jahren läuft zwischen einigen ADAC Regionalclubs und deren Ortsclubs der ADAC Digital Cup (siehe Ausschreibung oder unter youtube.com/watch… oder youtube.com/watch…). Alle Teilnehmer treffen sich zu den Veranstaltungsterminen in kompatiblen Simulatoren Centern an unterschiedlichen Orten, keiner fährt von zu Hause! Einzigartig im ADAC Digital Cup ist eine zentrale Rennleitung mit Rennleiter und Sportkommissaren. Es gibt auch zu jeder Veranstaltung einen kommentierten Livestream.

(Copyright © ADAC)

Leider haben wir in Berlin aktuell kein kompatibles Simulatoren Center, so dass wir als Regionalclub bzw. ihr als Ortsclubs zur Zeit nicht teilnehmen könnt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass einige unserer OC´s im Herbst zum Start des ADAC Digitalcups 2019/2020 teilnehmen könnt.

Um allen Ortsclubs zu zeigen um was es eigentlich geht, veranstalten wir am 28. Februar 2019 von 17:00 – ca. 22:00 Uhr im maydays Erlebniswerk im Bikinihaus, Budapesterstraße 38-50, 2.OG, 10787 Berlin eine SIM-RACING Kickoff-Veranstaltung. Dort kann sich jeder aus den Ortsclubs informieren und sich überzeugen lassen, dass das Ganze mehr als nur „spielen“ ist. Bitte informieren unter mydays-erlebniswerk.de .

Um dem ganzen noch eine sportliche Note zu verleihen, werden wir an diesem Abend auch einen Ortsclubwettbewerb veranstalten! Ab sofort kann jeder Ortsclub des ADAC BBR zwei Vertreter für diesen Wettbewerb nennen. Gefahren wird in einer Junior-Klasse (14-21 Jahre – Jahrgangsregel) in Formel 1 Simulatoren und in einer Gentlemen-Klasse (22-… Jahre) in original GT-Fahrzeugen, welche zum Simulator umgebaut worden.

Für die Nennung eures Ortsclubs für die Veranstaltung benötigen wir umgehend Name, Anschrift, Geburtsdatum und OC-Mitgliedsnr. der zu nennenden Fahrer. Alle Ortsclubs, die rechtzeitig und komplett genannt haben, erhalten eine Teilnahmebestätigung der ADAC Sportabteilung.

Aus Kapazitätsgründen können nur die ersten 10 genannten Ortsclubs (also 20 Teilnehmer) teilnehmen – also schnell anmelden!

Zeitplan:            

17:00 Uhr Anmeldung

17:15 Uhr Willkommen und Vorstellung maydays Erlebniswerk und ADAC Digitalcup

17:45 Uhr Fahrerbesprechung

18:00 Uhr Beginn OC-Wettbewerb

ab ca.    21:00 Uhr Simulatorfahrten für alle nach Wunsch

Jeder Teilnehmer fährt in seiner Klasse ein Freies Training á 20 Minuten und 10 Minuten Wettbewerb. Gewertet wird die schnellste Rund pro Teilnehmer im Wettbewerb. Die beiden Klassensieger und das beste Team erhält einen Pokal.

Die 20 von der Sportabteilung betätigten Teilnehmer erhalten Verpflegung und alkoholfreie Softgetränke an diesem Abend. Für Teambetreuer, Fans und weitere interessierte Ortsclubvertreter, die keinen Platz erhalten haben oder nicht genannt haben, gibt es ein Verpflegungspaket zu vergünstigten Preisen im Restaurant „The Dawg“. Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht gestattet.

Weitere wichtige Sachen, die die Teilnehmer mitbringen sollten:

Fahrerhandschuh o.ä. (Vorschrift im maydays Erlebniswerk)
Rennfahrerschuh falls vorhanden und benötigt (es geht natürlich auch jeder andere Sportschuh)
Handtuch
Wechselshirt
gute Laune und sportlicher Ehrgeiz sind obligatorisch…
Also nochmal: GANZ SCHNELL ANMELDEN – ES KÖNNEN NUR 10 ORTSCLUBS TEILNEHMEN!

Saisonabschluss des MC GV Ortrand e.V.

Abriss Finnhütte

Arbeitseinsatz – Abriss Finhütten mit anschließendem MC Schlachtefest – 10.11.18